Canasta - Sport.
Publié le 22/06/2013
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Canasta - Sport. Canasta (spanisch canasta: ,,Körbchen"), Kartenspiel für zwei bis sechs Personen, das mit zwei französischen Kartenspielen zu je 52 Karten und vier bis sechs Jokern gespielt wird und Merkmale des Rommé und Bridge aufweist. Wie bei allen dem Rommé verwandten Spielen ist das Sammeln von Karten in Gruppen ein Hauptmerkmal von Canasta. Es geht darum, so schnell wie möglich Gruppen aus sieben gleichen Karten, die so genannten Canasta, zu bilden, da sie einen hohen Zählwert besitzen. Im Spiel für zwei Spieler erhält jeder 15 Karten, die abwechselnd einzeln ausgegeben werden. Im Mannschaftsspiel mit elf Karten pro Spieler wird im Uhrzeigersinn ausgegeben. Die restlichen Karten werden verdeckt in die Tischmitte gelegt und bilden den Talon, von dem gezogen wird. Die oberste Karte legt man aufgedeckt neben den Talon. Auf sie werden später andere Karten abgelegt, die den Ablegestoß bilden. Ist diese Karte ein As, eine Zwei, ein Joker oder eine Drei, so wird so lange die nächste aufgedeckt, bis eine Karte zwischen König und Vier erscheint. Ziel des Spiels ist es im Gegensatz zu anderen Kartenspielen der Rommé-Familie nicht, so schnell wie möglich ,,aus" zu machen, sondern so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Es gewinnt der Spieler bzw. die Mannschaft, die in mehreren Einzelpartien zuerst 5 000 Punkte beisammen hat. Jeder Spieler, der an der Reihe ist, nimmt eine Karte vom Talon, versucht Gruppen gleichrangiger Karten zu bilden und legt anschließend eine Karte auf den Ablegestoß. Alternativ zum Ziehen vom Talon kann man auch den gesamten Ablegestoß an sich nehmen, wenn man die oberste Karte für eine Meldung nutzt. Oberstes Ziel jedes Teilnehmers ist das Bilden von so genannten Meldungen, das heißt, von mindestens drei Karten gleichen Ranges, wobei die Farbe keine Rolle spielt. Ein Canasta ist eine Meldung, die aus sieben Karten gleichen Ranges besteht und die mit drei oder vier Karten eines Wertes begonnen und im Spielverlauf vergrößert wird. Jeder Spieler baut seine eigenen Gruppen aus, niemals die der Gegner. Canasta dürfen auch ,,wilde" Karten enthalten, d. h. Zweier und Joker, die zur Komplettierung der Gruppen verwendet werden können. Ein Canasta, das keine wilden Karten enthält, wird ,,echtes" Canasta genannt; ein ,,unechtes" Canasta beinhaltet auch wilde Karten. Ein fertiges Canasta wird zu einem Stapel zusammengeschoben. Eine besondere Rolle kommt auch den Dreiern zu: Rote Dreier sind Prämienkarten, die bei der Abrechnung am Schluss mit 100 Punkten positiv zu Buche schlagen, schwarze Dreier sind ,,Sperrkarten", das heißt, ein Teilnehmer kann mit dieser Karte den Ablegestoß für den nächsten Mitspieler sperren. Das Spiel ist beendet, wenn ein Mitspieler alle Karten abgelegt hat. Nach Ende eines einzelnen Spieles beginnt die Abrechnung, bei der für jeden Spieler nach einem bestimmten Schlüssel Bonus- und Minuspunkte gezählt werden: Schluss machen bringt 100 Punkte, Schluss machen durch Handcanasta 200 Punkte, ein echtes Canasta 500 Punkte, ein unechtes Canasta 300 Punkte, ein roter Dreier 100 Punkte. Außerdem zählen auf der Habenseite die Punktwerte der Karten in den Meldungen; die Augenzahl aller Karten, die zum Schluss in der Hand bleiben, zählen als Minuspunkte. Die Punktwerte der Karten sind: Joker 50 Punkte, As und Zwei 20 Punkte, König, Dame, Bube, Zehn, Neun, Acht 10 Punkte und Sieben, Sechs, Fünf, Vier und schwarze Drei 5 Punkte. Die Spielregeln von Canasta sind komplizierter als bei anderen Romméspielen. Doch wie bei allen Romméspielen gibt es auch bei Canasta zahlreiche Varianten. Sicher ist, dass das Spiel in den vierziger Jahren in Uruguay entstand. Von dort kam es über Argentinien um 1949 in die USA. In den fünfziger Jahren war Canasta in Amerika, Großbritannien und Europa in Mode und verdrängte zeitweise sogar Bridge von der Rangliste der beliebtesten der anspruchsvollen Kartenspiele. Der Regency Club in New York schuf 1950/51 ein einheitliches Regelwerk. Noch komplexere Abarten des Canasta sind beispielsweise unter dem Namen Samba und Bolivia bekannt. Microsoft ® Encarta ® 2009. © 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
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